Stockholm

Travel Diary.

Last but not least kommen wir endlich zu meinem Reisebericht von Stockholm. Einen Monat ist unser Trip jetzt her und mit gebührendem Abstand schätze ich die Zeit noch mehr. 16 Tage war ich mit Julian unterwegs und nach dem anstrengenden Jahr (ich habe euch hier schon davon berichtet), war die Reise eine Riesenbelohnung für mich. Stockholm war der krönende Abschluss, wobei mich auch eine andere Stadt tief beeindruckt hat, aber dazu später mehr.

In Stockholm haben Julian und ich uns (vor allem in puncto Essen) richtig gut gehen lassen. Gleich nach unserer Ankunft haben wir uns erst einmal Sushi gegönnt und waren so begeistert, dass wir in den nächsten zweieinhalb Tagen gleich noch zweimal hin sind. Nennt mich verrückt, aber wenn mir was schmeckt, kann ich an nichts anderes denken. Jeder der mich kennt, weiß wovon ich rede und so hat es uns immer wieder zu Shiro Sushi zurückgezogen. Aber auch bei Reload Superfood haben wir zweimal vorbeigeschaut, weil wir den Salaten mit ihren reichhaltigen Toppings einfach nicht widerstehen konnten. Diese beiden Adressen kann ich euch also wärmstens empfehlen, wobei es in Stockholm an Essensmöglichkeiten nun wirklich nicht mangelt. Und das ist auch gleich einer der Punkte, die mir an unserer Reise am besten gefallen hat: all die kleinen, individuellen Cafés, in denen man sich eine Auszeit nehmen kann. Aber wem geht es da nicht so? Und wenn ihr Fisch mögt, habe ich gleich noch eine Adresse für euch. Die Markthalle Saluhall hat einfach die beste Auswahl, wenn man Meeresfrüchten und Co verfallen ist. Leider wurde sie bei unserem Besuch gerade renoviert, sodass wir uns mit einer „Ersatzhalle“ zufrieden geben mussten, aber der Fisch war natürlich trotzdem ein Genuss.

Ansonsten sind wir Stockholm, als vierte (bzw. fünfte) Großstadt auf unserer Reise, genauso gemütlich angegangen wie Oslo. Wir haben uns einfach treiben lassen, die letzten Tage unseres Urlaubs und vor allem die Zeit zu zweit genossen. Neben zahlreichen Blumen-, Mode- und Interior-Shops, haben wir auch Junibacken, dem Astrid-Lindgren-Museum, einen kleinen Besuch abgestattet. Als großer Pippi-Langstrumpf-Fan musst das einfach sein. Das lange Anstehen und die vielen umherwuselnden Familien haben uns aber von einem bezahlten Eintritt abgehalten und wir haben stattdessen das tolle Wetter draußen genossen. Bei einem kurzen Besuch bei Chanel habe ich mich überraschenderweise in die klassischen Slingback-Pumps verliebt. Wer hätte das gedacht? Ich habe eigentlich nur aus Neugierde nachgefragt, ob sie die gerade lagernd haben und nachdem sie tatsächlich in meiner Größe da waren, habe ich sie natürlich anprobiert. Und ganz ehrlich: sie sind den Hype wert. Ich habe mich selten in Schuhen mit Absatz so wohl gefühlt, dass ich sie am liebsten direkt angelassen hätte. So spontan konnte ich mich aber natürlich nicht für ein solches Investment entscheiden, aber wer weiß, vielleicht habe ich ja noch einmal Glück. Shoppingtechnisch kann ich euch übrigens die Gegend Slussen und das Einkaufzentrum Mood empfehlen. Bei zweiterem gibt es nahezu alle High-End-Marken und ich hatte das ein oder andere Stück zum ersten Mal in der Hand. Auch mal schön.

Nach zwei gemütlichen Tagen mussten wir dann leider auch schon wieder unsere Heimreise antreten. Wobei ich wirklich zugeben muss, dass ich mich nach zwei Wochen „on the road“ unheimlich auf zuhause gefreut habe. So sehr ich das Reisen auch liebe, es ist und bleibt einfach so, dass es zuhause am schönsten ist. Und umso weiter ich weg bin, umso mehr sehne ich mich nach meinem kleinen Dorf in Bayern oder meiner kleinen Stadt in Österreich. Dahoam is dahoam.

Bevor wir aber zuhause ankamen und noch einmal knapp 2.000 Kilometer zurücklegten, haben wir noch zwei Zwischenstopps eingelegt. Der erste war in Malmö, wozu ich gar nicht allzu viel erzählen kann, da wir abends ankamen und am nächsten Morgen auch schon wieder weiterfuhren. Allerdings habe ich am Malmö Festival den besten Pulled Pork Burger meines Lebens gegessen, ich werde es also nicht so schnell vergessen. Der nächste und letzte Stop auf unserer Reise wird mir aber als Ganzes für immer in Erinnerung bleiben und ich werde ihn bestimmt bald wieder besuchen: Dresden.
Ganze 16 Stunden haben wir in Dresden verbracht und ich habe mein Herz dort verloren. Ich hätte wirklich nie damit gerechnet, dass ausgerechnet eine sächsische Stadt das geheime Highlight meiner Reise werden würde! Aber dieser geschichtsträchtige Ort, der sich so wunderbar wiederaufgerichtet hat und nur so vor außergewöhnlicher Architektur strotzt, hat mich einfach umgehauen. Und letzten Endes bin ich sogar mit meinen geliebten Hop-on-Hop-off-Bussen auf meine Kosten gekommen. Da wir nur so wenig Zeit hatten, haben wir am vormittag vor unserer Heimfahrt nämlich eine solche begleitete Tour gemacht – das sind mir die liebsten – und in eineinhalb Stunden haben wir so viel von der Stadt gesehen und gelernt, dass wir mit einem vollen Herzen und überglücklich die letzten 600 Kilometer unserer Reise angetreten sind.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich noch nie in meinem Leben in so kurzer Zeit so viel Verschiedenes gesehen habe und meine Reiselust (vorerst) vollstens befriedigt wurde. Ich bin wirklich dankbar für diese tollen zwei Wochen, die mich aus dem Alltag herausgeholt haben und mich diesen auch wieder wertschätzen ließen. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Reise wirklich nicht unanstrengend war. Ich bereue kein Ziel und keinen einzigen Kilometer, aber es war eben auch kein Entspannungsurlaub. Gegen den haben wir uns aktiv entschieden und ich habe gemerkt, dass ich mir einen größeren Roadtrip absolut vorstellen kann. Ich freue mich jetzt schon auf unser nächstes Abenteuer.

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ENG:

Last but not least let me tell you about our stay in Stockholm. How time flies, I can’t believe our trip already ended one month ago. With this distance I appreciate the time even more. We’ve been on the road for 16 days and after an exhausting year (I told you about it here), this journey was just what I needed. Stockholm has been the grand final of our tour, but another city also impressed me deeply, but first things first.

Julian and I really enjoyed the time in Stockholm, especially when it came to food. Right after our arrival we had Sushi at Shiro Sushi and went there two more times the two following days. I know that’s a bit weird, but when I like a special dish, I can’t think about anything else. Everyone who knows me, knows what I’m talking about. But we also went to Reload Superfood two times, because we just couldn’t resist their delicious salads and their huge variety of toppings. I can really recommend these two restaurants, but well, it’s not that hard to find good food in Stockholm, believe me. And that’s where we come to one of the things I enjoyed most on our trip: visiting all those cute, individual cafés, where you can enjoy life to the fullest. Who wouldn’t love that? Oh, and in case you are a fish lover, I have another address for you. The covered market Saluhall has the best seafood in town. Although it was just getting renovated, when we visited it, it’s definitely worth the visit.

The rest of the time we just strolled through the city and enjoyed the time together. There are cute places around every corner, so you just can’t go wrong. Of course we visited flower-, fashion- and interior-shops again and we also had a look at Junibacken, the Astrid Lindgren museum. As a huge fan of Pippi Langstrumpf I just had to. Since we didn’t want to wait in line for a hour, we just had a quick look and rather enjoyed the sunny weather outside. During a quick visit at the Chanel Boutique I surprisingly fell for the classy slingback pumps. I’m not that heels kind of girl, but I was curious enough to ask, if they were on stock. And they were. From the moment I slipped into them, I knew that they were worth the hype. I really didn’t want to take them off again, but I couldn’t decide to make an investment like this so spontaneously. But maybe I will be the lucky owner of a pair one day. Talking about shopping I can really recommend the area Slussen and the shopping mall Mood. You can find almost every high-end-brand at Mood and I had a closer look at some pieces I haven’t seen in real life before. Lucky me.

After two great days we unfortunately had to leave again, but to be honest, I was really looking forward to going home. After two weeks on the road I really missed my small village in Bavaria (my family!) and my small town in Austria. There’s just no place like home.

But before we arrived at home, we had to drive almost 2,000 kilometers and we visited two more stops. We spent the first night in Malmö and I can’t say much about it, except that I ate the best pulled pork burger ever at the Malmö Festival, so I probably won’t forget it. And I’ll definitely remember the second stop and I really want to go there again: Dresden.
We only spent 16 hours in Dresden, but I lost my heart to this city. Who would have thought that the secret highlight of our trip would be a city in Saxony? But this historic place, which got destroyed and built up again and which is full of fascinating architecture just took my breath away. And at the end I also went on one of my beloved hop-on-hop-off-bus-tours, which was guided – my favorite ones! We have seen and learned so much about Dresden in this one and a half hours, that we went home more than happy and with a full heart.

To sum it up, I haven’t seen so much different things in such a short time before and my wanderlust got satisfied (for now). I’m more than thankful for those amazing two weeks, in which I could escape from the everyday, but which also made me appreciate my everyday life. Although I also have to admit, that this journey was a bit exhausting. I really don’t regret one stop or one kilometer, but it hasn’t been a relaxing vacation. We didn’t want a classic beach holiday that time and I realised, that I would be keen to go on a bigger road trip in the future. I’m already looking forward to our next adventure!


Anna
Shiro Sushi, Döbelnsgatan 35
Reload Superfood, Sveavägen 78
Junibacken
Hans Gustaf
Malmö
Dresden
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Eva wrote: 20.09.2016

Wow, ganz tolle Bilder!

   
tifmys wrote: 25.09.2016

Vielen Dank liebe Eva!

   
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