All I want for christmas

is time.

Ich habe es im letzten Blogbeitrag ja schon angekündigt: Während ich krank war, hatte ich einige Zeit nachzudenken und dabei ist mir erst bewusst geworden, wie wenig Zeit zum Nachdenken ich in letzter Zeit hatte und das hat mich ganz ehrlich gesagt noch nachdenklicher gestimmt.

Ich habe im letzten Jahr einiges geschafft, mein Masterabschluss und der Launch dieses Blogs sind nur die größten Meilensteine. Aber neben einem Job und all den Verpflichtungen des Alltags bleibt manchmal wenig Zeit all das wertzuschätzen und einfach mal zufrieden durchzuatmen.

Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der immer auf Achse ist und gerne zu tun hat. Aber manchmal wünschte ich mir mal eine Verschnaufpause, denn ich habe das Gefühl, dass die Tage, Wochen und Monate nur so an mir vorbeifliegen. Deshalb ist mein größter Weihnachtswunsch dieses Jahr wirklich nichts Materielles (und glaubt mir, das überrascht mich selbst), sondern gleichzeitig auch mein Neujahresvorsatz.

Ich möchte mehr Zeit haben und mir mehr Zeit nehmen.

Denn wenn ich dann doch einmal Zeit für mich habe, rattert es auch schon meinem Kopf, wie ich diese am sinnvollsten nutzen kann. Mir ist also klar, dass ich in erster Linie an mir selbst arbeiten muss, denn ich nehme mir einfach viel vor und bin erst zufrieden, wenn alles perfekt ist. Es könnte schon helfen, manchmal ein bisschen lässiger und weniger streng mit mir selbst zu sein.

Wenn ich etwas schlauer geworden bin oder es tatsächlich schaffe, mir meinen Wunsch zu erfüllen bzw. meinen Vorsatz durchzuhalten, werde ich euch natürlich daran teilhaben lassen. Aber jetzt genieße ich erst mal in aller Ruhe den Abend auf der Couch. Das ist doch schon mal ein Anfang.

PS: Ihr werdet euch vielleicht fragen, was es mit den Bildern auf sich hat. Sie sind bereits vor über drei Monaten entstanden, als Julian und ich für ein Konzert im Bregenzer Wald zu Besuch waren. Ich habe diese kleine Auszeit so genossen und die Fotos erinnern mich daran und an den wohl schönsten Sonnenuntergang des vergangenen Jahres.

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ENG:

I already announced it in my latest post: While I was sick I had a lot of time to think and I realized, how rarely I am taking some time to just think and that made me even more thoughtful.

I have accomplished a lot in the last year, my master’s degree and the launch of this blog are only the two biggest steps I took. But with a fulltime-job and all the daily obligations there’s often very little time to cherish it and to take a deep, satisfied breath.

I’m basically a person, who is always on the run and who likes to get things done. But sometimes I wish I could take had a little break, because it just feels like the days, weeks and months are passing by. So this Christmas my biggest wish isn’t something material (and believe me, I’m surprised myself), but at the same time my New Year’s resolution.

I want to have more time and give myself more time to rest.

Because even when I have some extra time for myself, I’m already thinking about what to do next or how I can make the most out of it. So I know, I have to work on myself in the first place, because I always intend to do a bit too much and everything has to be perfect. So it could help to just become a bit more relaxed and less strict with myself.

I will let you know, if I find a way to make my biggest wish come true, but for now I will enjoy a relaxing evening on the couch. Could be a beginning, huh?

PS: You might ask yourself what those picture have to do with my topic. We took them about three months ago, when Julian and I were at Bregenzer Wald for a concert. I enjoyed this little timeout so much and these photos remind me of it and the most magical sunset of the past year.


Anna
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