Urlaubslektüre

Die Bücher der letzten Wochen.

Urlaubszeit heißt für mich immer auch Lesezeit und so habe ich es in den letzten Wochen genossen, endlich einmal drei der Bücher zu lesen, die sich in meinem Bücherregal angesammelt hatten. Und da mich alle ausnahmslos überzeugt haben, stelle ich euch meine Urlaubslektüre heute vor.

Super und dir? | Kathrin Weßling

Bei diesem Buch muss ich gleich vorweg sagen, dass es nicht ganz die richtige Urlaubslektüre für mich war. Ich habe es zwar fast in einem Zug ausgelesen, aber es hat mich in erster Linie traurig gemacht. Das ist zwar gut, da Kathrin Weßling die Geschichte ihrer Protagonistin schonungslos erzählt – im Urlaub mag ich es dann aber doch etwas hoffnungsvoller. Worum es geht? Marlene, 31, tritt ihren ersten Job als Social Media Redakteurin an und gerät dabei immer tiefer in einen Strudel aus Druck, Drogen und Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit.

Nüchtern betrachtet war’s betrunken nicht so berauschend | Susanne Kaloff

Ach, was soll ich sagen! Ich mag Susanne Kaloffs lockeren Schreibstil einfach. Ihr Buch ist eine Art offenherziger Bericht über ein Jahr, das sie ganz ohne den Konsum von Alkohol verbracht hat und in dem er dennoch oder gerade deswegen eine enorme Rolle einnimmt. Das Spannende daran ist, dass sich wohl jeder von uns in der ein oder anderen Geschichte wiederfindet. Denn auch wenn alkoholische Getränke eher heitere Begleiter am Rande zu sein scheinen, sind sie in unserer Gesellschaft doch kaum wegzudenken und es ist spannend zu lesen, was sich für einen selbst und alle anderen ändert, wenn man das durch Weglassen thematisiert. Das Buch war eine Art Augenöffner für mich, sich das eigene Trinkverhalten, das keineswegs auffällig, aber doch regelmäßig ist, vor Augen zu führen und dementsprechend habe ich es genossen, dass wir im Urlaub kaum etwas getrunken haben.

Die Zweisamkeit der Einzelgänger | Joachim Meyerhoff

Über die ersten drei Bände von Joachim Meyerhoffs Romanreihe habe ich ja bereits ausgiebig geschwärmt und jetzt bin ich endlich dazugekommen, mir den vierten Teil zu Gemüte zu führen. Darin geht es um Joachim Meyerhoffs Zeit als Jungschauspieler in Bielefeld und Dortmund und seine ersten (gleichzeitigen) Beziehungen. Ich habe das Buch genauso verschlungen und genossen wie die restlichen Teile und bin tatsächlich etwas traurig, dass es jetzt erstmal vorbei ist. Um euch aber noch mehr Lust auf die Bücher zu machen und noch einen drauf zu setzen: Es handelt sich dabei tatsächlich um meine momentanen Lieblinge und ich kann nur nochmals eine dringende Leseempfehlung aussprechen. Ihr werdet es mir danken!


Anna
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